Artikel markiert ‘Tierschutz’

Nordsee: Ursache für gestrandete Pottwale

Pottwal

Bildquelle: Wikipedia

Laut Medienberichten ist die Ursache für die Anfang des Jahres gestrandeten Pottwale geklärt. Oder auch nicht? Das Ergebnis der Obduktion ergab ein Herz-Kreislaufversagen der Meeressäuger.

Insgesamt starben 30 Jungwale in der Nordsee, alleine 13 davon an den Stränden von Schleswig-Holstein. Die Tiere waren laut den Untersuchungsergebnissen bei bester Gesundheit. Es wird vermutet, daß sie aufgrund von Strömungen ihrer Beute gefolgt sind, zuletzt aber schwer gehungert haben.

Sehr erschreckend ist auch die Feststellung, daß in den Mägen der Tiere jede Menge unverdaulicher Müll gefunden wurde. Von meterlangen Fischernetzen bis hin zu Plastikteilen, was aber nicht die Ursache für diese Strandungen sei.

Bitte merken: Keinen Müll in die Gewässer werfen!

 

Hier weitere Links zu den Ergebnissen der Walstrandungen:

http://www.morgenpost.de/vermischtes/article207271423/Das-Raetsel-um-den-Tod-der-gestrandeten-Pottwale-ist-geloest.html

http://www.shz.de/regionales/schleswig-holstein/pottwale-in-der-nordsee-starben-an-herz-kreislauf-versagen-id13082041.html

http://www.badische-zeitung.de/panorama/verendete-pottwale-starben-an-herzversagen–119907130.html

 

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Nordsee: Deutsche Bundesregierung will Fischfang in einigen Gebieten verbieten

Satellitenbild der Nordsee (Bildquelle: Wikipedia.de)

Satellitenbild der Nordsee (Bildquelle: Wikipedia.de)

Die Bundesregierung beabsichtigt für die Nordsee strengere Beschränkungen für die Fischerei einzuführen. Für einige Teile, wie z.B. der östlichen deutschen Bucht, Sylter Außenriff, Borkum Riffgrund und Doggerbank, soll für die kommerzielle Fischerei ein ganzjähriges Fangverbot verhängt werden. Mit dieser Maßnahme soll sichergestellt werden, daß Schweinswale, Seevögel und Fische dauerhaft in der Nordsee (über-) leben können.

Greenpeace fordert eine Ausdehnung der Pläne auch auf die Ostsee.

Die Fischereiverbände sorgen sich nun um ihre Einnahmen.

Quelle: spiegel.de

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Doch nicht ausgestorben: Omurawale erstmals gefilmt

Omura-Wal (Autor: Salvatore Cerchio et al. / Royal Society Open Science)

Omura-Wal (Autor: Salvatore Cerchio et al. / Royal Society Open Science)

Noch nie wurden Omurawale (Balaenoptera omurai) lebendig gesichtet. Nun wurde die angeblich ausgestorbene Walart von einer Forschergruppe nordwestlich von Madagaskar entdeckt und gefilmt. Insgesamt konnten 25 Exemplare beobachtet werden. Für Gewissheit sorge ein durchgeführter DNA-Test; die Tiere konnten eindeutig als Omurawale identifiziert werden.

Siehe auch:

http://rsos.royalsocietypublishing.org/content/2/10/150301

http://www.bernerzeitung.ch/panorama/Omurawal-zum-ersten-Mal-gefilmt/story/29232263

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Fisch des Jahres 2016: Der Hecht

Zum Fisch des Jahres 2016 wurde der Hecht (Esox lucius) vom Bundesamt für Naturschutz (BfN), vom Deutschen Angelfischerverband, vom Verband der Deutschen Sporttaucher (VDST), sowie von dem österreichischem Kuratorium für Fischerei und Gewässerschutz gewählt.

Hecht

Hecht (Esox lucius) – Bildquelle: Wikipedia

„Der Hecht ist beispielgebend für die vielen Fischarten, die zur Fortpflanzung auf intakte Ufer und Auenbereiche entlang der Gewässer angewiesen sind”, Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz (BfN), Beate Jessel.

Siehe auch:

http://www.fnp.de/nachrichten/wissenschaft/Fachleute-kueren-den-Hecht-zum-Fisch-des-Jahres-2016;art153,1634478

http://orf.at/stories/2303471/

 

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Australien: Schutznetz tötet 621 Tiere

(Bildquelle: wikipedia.de)

(Bildquelle: wikipedia.de)

Damit Surfer und Schwimmer unbekümmert ins Meer steigen können, wurden im Bundesstaat Queensland Schutznetze gegen Haie angebracht.

In den letzten 12 Monaten verendeten 621 Tiere qualvoll in den Netzen. Darunter nicht nur Haie, sondern auch viele Wale.

Der Bundesstaat hält weiter an dieser Maßnahme fest.

 

 

 

 

Siehe auch:

http://www.taucher.net/aktuell_Australien__621_Haie_in_Schutznetzen_verendet_5719.html

http://www.blick.ch/news/ausland/surferschutz-wird-zur-todesfalle-hunderte-haie-verenden-in-schutznetzen-id4092794.html

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Per App seltene Meeressäuger in der Ostsee melden

(Bildquelle: Wikipedia.de)

(Bildquelle: Wikipedia.de)

Strandspaziergänger und Hobby-Kapitäne nutzen ihre Smartphones immer häufiger für Schnappschüsse.

Nun wollen auch Meeresbiologen von den technischen Entwicklungen profitieren.

Sie bieten die App „OstSeeTiere“ zur Meldung seltener Meeressäuger…

…hier klicken

 

 

 

 

 

Weiterführende Links:

http://www.yacht.de/panorama/news/schweinswale-jetzt-per-app-melden/a98585.html

http://www.ln-online.de/Nachrichten/Norddeutschland/Per-Smarthone-App-seltene-Meeressaeuger-in-der-Ostsee-melden

Hier die App:

https://itunes.apple.com/de/app/ostseetiere/id943239243?mt=8

https://play.google.com/store/apps/details?id=de.akator.ostseetiere&hl=de

 

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Ölteppich bedroht Kanarische Inseln

Vor ca. 2 Wochen ist das russische Fischereischiff Oleg Naydenov 24 Kilometer südlich von Gran Canaria gesunken. Mit an Bord: 1400 Tonnen Treibstoff. Das Schiffswrack liegt in einer Tiefe von ca. 2700 Metern.

Das austretende Öl hat mittlerweile die Südküste Gran Canarias erreicht. Teneriffa und La Gomera sind gefährdet.

 

Hier sind einige weiterführende Links zu der Umweltkatastrophe:

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/kanaren-oelteppich-naehert-sich-den-inseln-teneriffa-und-la-gomera-a-1030690.html

http://netzfrauen.org/2015/04/18/oelkatastrophe-vor-gran-canaria-12-quadratkilometer-oeliger-film/

http://netzfrauen.org/2015/04/27/oelteppich-bedroht-kanarische-inseln-was-wird-uns-verheimlicht-derrame-de-petroleo-amenaza-islas-canarias-espana-en-alerta/

http://www.n-tv.de/panorama/Oelteppich-treibt-auf-die-Kanaren-zu-article14984186.html

Bildquelle: Wikipedia.de

Bildquelle: Wikipedia.de

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Fisch des Jahres 2015: Der Huchen

HuchenDer Huchen (Donaulachs) wurde vom Bundesamt für Naturschutz (BfN), dem Deutschen Angelfischerverband (DAFV) und dem Verband Deutscher Sporttaucher (VDST) zum Fisch des Jahres 2015 gewählt.

Der Huchen ist einer der größten einheimischen Fische und zählt zur Lachsfamilie. Die natürlichen Bestände sind durch Lebensraumverluste stark bedroht.

 

Artikel vom Bundesamt für Naturschutz – hier klicken

Artikel des VDST – hier klicken

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Seehundsterben an der Nordsee

Seehunde800 tote Seehunde wurden mittlerweile an die Strände der Nordseeinseln Amrum, Sylt, Föhr und Helgoland gespült. Täglich soll es sich um bis zu 30 tote Tiere handeln.

Die Ursache sind Influenzaviren. Hierbei handelt es sich um eine Variante der Vogelgrippe, die die Seehunde seit Anfang Oktober erkranken lassen.

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Duisburger Delfinarium: Delfine dürfen weiterhin in Gefangenschaft gehalten werden

Bildquelle: Wikipedia

Bildquelle: Wikipedia

Am Mittwoch wurde im Umweltausschuss des Landtages ein Antrag der Piraten Partei abgelehnt, indem es um die generelle Frage ging, ob Delfine in Gefangenschaft gehalten werden sollen bzw. dürfen. Der Antrag wurde von den Parteien SPD, CDU, FDP und sogar, man staune, von den Grünen abgelehnt.

Es wurde in den letzten Jahren mehrfach wissenschaftlich nachgewiesen, daß es den Tieren in den Delfinarien schlecht geht. Sie führen dort ein nicht artgerechtes Leben, haben Verhaltensstörungen, leben trostlos vor sich hin und die Sterblichkeitsrate ist hoch. In Duisburg finden die Tiere ein sage und schreibe 5,5 Meter tiefes Becken vor…in Freiheit tauchen diese Tiere bis zu 500 Meter tief und legen hunderte von Kilometern zurück.

Trotz 329.000 Protestmails wurde der Antrag abgelehnt. Der Duisburger Zoo wird sich über diese Entscheidung freuen, spielt es doch ordentlich Geld in ihre Kassen (ca. 6 Millionen Besucher). Es geht halt immer nur um die Kohle, die Tiere dienen hier nur als ein perfekter Zuschauer- bzw. Geldmagnet. Und die Politik ist ganz vorn mit dabei!

Ich persönlich meide Delfinarien, und würde niemals einen Fuß in diese für Delfine lebenslangen Folterstationen setzen. Den Befürwortern der Delfinhaltung wünsche ich einen angenehmen Aufenthalt bei ihrem nächsten Besuch im Delfinarium!

 

Siehe auch:

http://www.peta.de/Duisburg#.VFJoR_mG-zk

http://www1.wdr.de/themen/politik/delfinariumduisburg102.html

http://www.delfinarium-zoo-duisburg.de

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Zitat:

Darüber, wer die Welt erschaffen hat, läßt sich streiten. Sicher ist nur, wer sie vernichten wird. George Adamson (1906-89)